Make: Die unterschätzte Superkraft für SaaS, Agenturen und digitale Zukunftsdenker
Make: Die unterschätzte Superkraft für SaaS, Agenturen und digitale Zukunftsdenker
Wer in den letzten Jahren im SaaS- oder Agenturbereich unterwegs ist, kommt an Automatisierung nicht mehr vorbei. Doch die Möglichkeiten sind oft so vielfältig, dass sie schnell überwältigend wirken. Make (früher bekannt als Integromat) sticht hier als besonders flexibles Werkzeug hervor – und ist für viele noch ein echter Geheimtipp.
Was ist Make und warum sollte man es kennen?
Make ist eine visuelle Automatisierungsplattform, die es ermöglicht, verschiedenste Web-Apps und Tools miteinander zu verbinden – ganz ohne Programmierkenntnisse. Von einfachen Aufgaben wie dem automatischen Kopieren neuer Kontakte aus einem Formular in einen CRM, bis hin zu komplexen Workflows, die mehrere Dienste orchestrieren, ist fast alles denkbar.
Gerade für SaaS-Unternehmer und Agenturinhaber bietet Make enorme Vorteile:
- Schnelle Umsetzung: Workflows können meist in Minuten gebaut und getestet werden.
- Keine Entwickler notwendig: Viele Automatisierungen lassen sich ohne tiefes Coding-Wissen aufsetzen.
- Skalierbarkeit: Prozesse können einfach dupliziert, angepasst und erweitert werden – ideal für wachsende Teams und Kundenanforderungen.
- Kosteneffizienz: Durch Automatisierung wird wertvolle Arbeitszeit frei und Fehlerquellen werden minimiert.
Praxisnahe Use Cases für SaaS und Webentwicklung
Die Möglichkeiten mit Make sind schier endlos. Hier ein paar typische Szenarien, die den Alltag von SaaS-Teams und Agenturen spürbar erleichtern können:
- Kunden-Onboarding automatisieren: Nach erfolgreichem Abschluss eines Deals werden automatisch Willkommens-E-Mails versendet, Zugänge erstellt und die Infos im CRM gepflegt.
- Supportprozesse beschleunigen: Supporttickets aus verschiedenen Kanälen (z.B. E-Mail, Chat, Formular) werden zentral gesammelt und mit Teammitgliedern geteilt.
- Reporting vereinfachen: Daten aus Google Analytics, Stripe und CRM werden automatisch in ein Dashboard oder regelmäßige Reports übertragen.
- Content-Prozesse verbinden: Blogartikel, die in einem CMS erstellt werden, können automatisiert auf Social Media geteilt oder für den Newsletter übernommen werden.
Make vs. Zapier & Co.: Wann lohnt sich der Einsatz?
Viele kennen bereits Zapier, das ebenfalls für Automatisierungen genutzt wird. Doch Make bietet einige Vorteile, die gerade für technisch versierte Nutzer und komplexe Anforderungen spannend sind:
- Mehr Flexibilität: Mit Make lassen sich verzweigte, mehrstufige Workflows bauen – fast wie in einer visuellen Programmiersprache.
- Breitere Tool-Auswahl: Make integriert viele europäische Dienste und Nischen-Tools, die bei anderen Plattformen fehlen.
- Feinere Steuerung: Routing, Filter und eigene Variablen machen individuelle Automatisierungen möglich.
- Transparente Preise: Gerade bei vielen Operationen und größeren Teams ist Make oft günstiger.
Tipps für den Einstieg in Make
Wer noch nie mit Make gearbeitet hat, profitiert von diesen Best Practices:
- Klein anfangen: Starte mit einem einfachen Workflow, wie z.B. dem automatischen Kopieren neuer Leads ins CRM.
- Regelmäßig testen: Nutze die Testfunktion, um sicherzustellen, dass jeder Schritt wie gewünscht funktioniert.
- Doku lesen: Die ausführliche Hilfe und Community-Foren von Make sind Gold wert – hier finden sich oft Lösungen für komplexe Fragen.
- Standardisieren: Baue wiederkehrende Prozesse modular auf, damit sie leicht angepasst werden können.
Wie Automatisierungen die Zukunft von Agenturen und SaaS verändern
Automatisierung ist längst kein „Nice to have“ mehr, sondern ein echter Wettbewerbsfaktor. Wer Prozesse smart verbindet, kann schneller skalieren, Kunden besser betreuen und sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Wachstum und Innovation.
Gerade für Digitalagenturen sind Plattformen wie Make ein Enabler für neue Geschäftsmodelle. Dienstleistungen können automatisiert werden, neue Services entstehen (z.B. automatisierte Leadgenerierung oder Reporting as a Service) und selbst kleine Teams können große Projekte stemmen.
Fazit: Zeit für die nächste Evolutionsstufe
Make ist mehr als nur ein weiteres Automatisierungs-Tool – es ist der Schlüssel für eine neue Arbeitsweise, in der Technik, Kreativität und Effizienz Hand in Hand gehen. Wer jetzt einsteigt, verschafft sich einen echten Vorsprung.
Egal ob du SaaS-Unternehmer oder Inhaber einer Digitalagentur bist: Nutze die Möglichkeiten, die Make dir bietet, und gestalte die Zukunft deiner Organisation aktiv mit.